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Den redaktionellen Schwerpunkt der Schweiz-Ausgabe sollen neben den
aktuellen Ereignissen Artikel bilden, die die spezielle Situation der
Schweiz inmitten eines zusammenwachsenden Europas beleuchten: wie
geht das unabhängige Land politisch, gesellschaftlich und kulturell
mit den Herausforderungen und dem wachsenden Druck von aussen um? Die Schweizausgabe der "Zeit" wird nach angaben des Verlages mit einer Werbekampagne und verschiedenen Aktionen am Point of Sale unterstützt.
"Die Nische für eine liberale Zeitung in der Schweiz ist heute
grösser als noch vor ein paar Jahren", sagt "Zeit"-Chefredakteur
Giovanni di Lorenzo in einem Communiqué vom Sonntag. "Wir wollen uns insbesondere mit dem Selbstverständnis der Schweiz auseinandersetzen und die Entwicklung im Land auch an internationalen Massstäben messen."
Der letzte deutsche Printtitel, der in seine Ausgabe einen Schweiz-Teil integrierte, war "Der Spiegel". Am 25. Juni 2007 erschien das Nachrichtenmagazin mit einer beigehefteten Extra-Ausgabe für die Schweiz. Insgesamt lieferte der Hamburger Verlag in der Schweiz 50'000 "Spiegel" mit dem Schweizer Split aus. Konkrete Planungen über diese eine Split-Ausgabe hinaus gab es damals nach eigenen Angaben nicht. Der Verlag wollte zunächst Erfahrungen mit der einen Ausgabe sammeln.
Mehr als nur ein Stellenwechsel
"persoenlich.com" hatte vor kurzem bereits vermeldet, dass Peer Teuwsen von der "Weltwoche" als Schweiz-Korrespondent zur "Zeit" wechselt. Damals hiess es sowohl bei der "Zeit", als auch bei der "Welt", dass der Zeitpunt des Übertritts von Teuwsen an seinen neuen Arbeitsort noch nicht festgelegt worden sei.
Nun zeigt sich, dass viel mehr hinter dem Wechsel steckt und es wird klar, was "Weltwoche"-Chefredaktor Roger Köppel damals meinte, als er gegenüber "persoenlich.com" von einem hervorragenden Angebot der "Zeit" für Teuwsen sprach. Teuwsen wird übrigens in der Anfangsphase bei der Schweiz-Ausgabe von "Zeit"-Redakteur Urs Willmann unterstützt.
Peer Teuwsen arbeitete bislang als Ressortleiter Kultur und
Wissenschaft bei der "Weltwoche". Davor war er stellvertretender
Chefredakteur des "Magazin", das drei Tageszeitungen beiliegt. Peer Teuwsen ist
zweifacher Gewinner des renommierten Zürcher Journalistenpreises.
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[27.10.2008 - 9.16 Uhr]
Daniel Reichenbach
Sehr gut. Mit viel Genuss und Freude lese ich jede Woche, was für mich zu den journalistischen Glanzleistungen gehört: die ZEIT. Ich kenne kein Schweizer Erzeugnis, dass auf so hohem, intelligentem Niveau über die wesentlichen Dinge berichtet. |
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