An der Luzerner Fasnacht landete mehr als eine Tonne Glas in den vier temporären Sammelstellen. Nach einer Präventionskampagne der Stadt gab es weniger Schäden durch Altglas.
Dies sei Indiz dafür, dass weniger Glas mitgebracht wurde, teilte Benedikt Bucher, Leiter des Ressorts Betrieb und Strassenunterhalt bei der Stadt Luzern auf Anfrage von Keystone-SDA mit. Der Befund decke sich mit den Eindrücken des im Einsatz gestandenen Personals. Für die Reinigung waren jeweils rund 100 Mitarbeitende aufgeboten.
Die Luzerner Fasnacht fand vom Schmutzigen Donnerstag, 12. Februar, bis Güdisdienstag, 17. Februar, statt. Davor und währenddessen lief die Kampagne «Glasfrei an die Fasnacht» der Stadt Luzern. Damit forderte sie dazu auf, keine Glasflaschen an die Veranstaltungen mitzubringen. Diese sorgten für Verletzungsgefahr und könnten bei den Reinigungsarbeiten zu Schäden an Wagen und Maschinen führen, wie es im Projektbeschrieb der Stadt hiess.
Hinter der Kampagne steht das wiedererweckte «Putztüüfeli» – eine Kunstfigur, die Marco und Vero Schmid der Luzerner Agentur Tiefgang Design respektive des Künstlerduos Queenkong bereits 2014/15 entwickelt hatten. Sie gestalteten auch die verschiedenen Kommunikationsmittel der diesjährigen Kampagne, wie es auf Anfrage von persoenlich.com heisst.
Das Massnahmenpaket war breit angelegt: Plakate an mehreren Standorten in der Stadt Luzern und Littau, Aushänge bei Coop, Migros und Denner, plakatierte Busse der VBL sowie Social-Media-Posts. Neu entwickelt wurde ausserdem ein Flaschensticker mit der Aufschrift «Breng mi hei», der Fasnachtsbesuchende animieren sollte, Glasflaschen wieder mit nach Hause zu nehmen. (sda/pd/cbe)

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