Die schriftliche Prüfung für die Kommunikationsfachleute fand noch kurz vor dem Lockdown statt. Ältere Semester kennen diese Prüfung noch unter der Bezeichnung Werbeassistent/in oder Marketing- beziehungsweise Kommunikationsplaner/in. Die mündliche Prüfung in Zürich und Lausanne musste wegen Covid-19 dagegen auf Anfang Juli verschoben werden.
73 Kandidateninnen und Kandidaten aus der Deutsch- und Westschweiz haben sich in diesem Jahr der anspruchsvollen Prüfung gestellt, wie es in einer Mitteilung heisst. Insgesamt 67 Prozent von ihnen waren erfolgreich, in der Deutschschweiz sogar 86 Prozent. Die 49 erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten dürfen sich ab sofort «Kommunikationsfachfrau/-fachmann mit eidg. Fachausweis» nennen.
Das beste Prüfungsergebnis haben dieses Jahr eine Kandidatin und zwei Kandidaten mit der Schlussnote 4,8 erzielt. Aus der Westschweiz sind es Thomas Campo und Samuel Maire sowie Michelle Hämmerli aus der Deutschschweiz.
Seit letztem Jahr gilt für die Prüfung ein neues Reglement, mit dem die Anforderungen der aktuellen Praxis angepasst wurden. Die Absolventen dieser Prüfung zeichnen sich besonders durch ein grosses Know-how in allen Kommunikationsdisziplinen aus. Daneben bilden die drei Hauptfächer Kommunikation, Media und Realisation/Produktion einen weiteren Schwerpunkt. Keine andere Ausbildung in der Schweiz verlangt in diesen drei Disziplinen mehr Wissen und Können, heisst es in der Mitteilung weiter. Trotz Konkurrenz im Ausbildungsmarkt würden Unternehmen, Agenturen und Medienanbieter diese praktischen Fähigkeiten schätzen.
Wegen Covid-19 verzichtet die Prüfungskommission in diesem Jahr auf eine persönliche Übergabe der Fachausweise. Weitere Informationen gibt es hier. (pd/cbe)
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14.09.2020 14:12 Uhr
03.09.2020 12:23 Uhr

