Der bisherige ADCESG Award erhält nicht nur einen neuen Namen, sondern auch eine grundlegend veränderte Mechanik. Beim ADC CDA – Change Delivered Award steht nicht die kreative Idee am Anfang, sondern der bewiesene Wirkungsnachweis. Erst wer diesen erbringt, kommt überhaupt in die Wertung, wie es in einer Mitteilung heisst.
Das Verfahren läuft in zwei Stufen. Eine Sonderjury – bestehend aus Nina Bieli (Präsidentin Verein Gislerprotokoll), Günther Dobrauz-Saldapenna (Mitgründer Exelixis Capital) und Daniel Krieg (Gründer und CEO KSP) – prüft zunächst, ob ein eingereichter Case tatsächlich messbaren sozialen oder ökologischen Impact erzielt hat. Akzeptiert werden etwa unabhängige Messungen, Vorher-Nachher-Daten oder Drittpartei-Audits. Reichweitenzahlen oder blosse Absichtserklärungen genügen nicht. Die Sonderjury wählt maximal fünf Cases aus, die sie der ADC Gold-Jury weiterempfiehlt.
Diese bewertet in einem zweiten Schritt, ob Kreativität den Impact massgeblich ermöglicht, getrieben oder verstärkt hat. Am Ende steht genau ein Preis – oder keiner.
Neu ist auch, dass die Einreichung unabhängig von anderen ADC-Kategorien erfolgt. Damit öffnet sich der Preis explizit für Impact-Cases jenseits klassischer Werbung. Die Teilnahme ist kostenlos; Einreichungen erfolgen per PDF an info@adc.ch bis zum 31. Mai 2026. (pd/cbe)

