Bisher blockierte der Filter laut Unternehmensangaben monatlich rund acht Millionen Anrufe vollständig. Die neue Stufe erfasst nun jene Grauzone, in der eine automatische Zuordnung nicht möglich ist – der Anruf wird weiterhin durchgestellt, die Entscheidung über die Annahme bleibt bei der angerufenen Person.
Technisch stützt sich die Bewertung auf Kriterien wie Auffälligkeiten der Rufnummer, den Anrufzeitpunkt und eingegangene Kundenbeschwerden. Die Anzeige funktioniere auf Smartphones sowie auf unterstützten Festnetzgeräten, teilt das Unternehmen mit. Auch Prepaid-Kunden und Nutzer der Zweitmarken seien eingeschlossen.
Dirk Wierzbitzki, Leiter Privatkunden, lässt sich in der Mitteilung mit dem Satz zitieren, die Funktion gebe Kunden «eine einfache, alltagstaugliche Orientierung im richtigen Moment».


