Weltweit stieg die Nutzung im gleichen Zeitraum von 17,8 auf 18,8 Prozent der 15- bis 64-Jährigen. Die Schweiz liegt damit deutlich über dem globalen Durchschnitt. In der Rangliste der 30 am weitesten fortgeschrittenen Volkswirtschaften figuriert sie auf Platz 14. Angeführt wird die Liste unverändert von den Vereinigten Arabischen Emiraten (73,3 Prozent) und Singapur (64,3 Prozent), gefolgt von Irland, Frankreich und Norwegen.
Die zugrunde liegende Kennzahl misst nicht die KI-Nutzung generell, sondern stützt sich auf anonymisierte Telemetriedaten aus Microsoft-eigenen Produkten, die nach Betriebssystem- und Gerätemarktanteil sowie Internetdurchdringung gewichtet werden. Andere Anbieter oder lokal betriebene Open-Weight-Modelle fliessen nicht direkt ein.
Der Report weist zudem auf eine wachsende Kluft zwischen «Global North» und «Global South» hin: Während die Nutzungsrate im globalen Norden auf 28,8 Prozent stieg, erreichte sie im globalen Süden 16,2 Prozent – eine Differenz, die sich gegenüber dem Vorquartal von 12,1 auf 12,6 Prozentpunkte vergrössert hat.
Catrin Hinkel, CEO von Microsoft Schweiz, lässt sich in der Mitteilung dahingehend zitieren, dass der «eigentliche Massstab für den Fortschritt» der Mehrwert sei, «den KI für Menschen schafft», und dass die Schweiz dank ihrer Stärken in Innovation, Bildung sowie der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik für die «nächste Phase» der KI-Nutzung gut aufgestellt sei. (pd/cbe)


