Die Wemf AG für Werbemedienforschung hat am Dienstag die Ausgabe 2026-2 ihrer Studie «MA Net» publiziert. Laut Mitteilung sind 93,9 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren online. Ein Jahr zuvor hatte die Wemf für dieselbe Grundlagenstudie 94,4 Prozent ausgewiesen und den Wert als Rekord kommuniziert (persoenlich.com berichtete). Einen Vorjahresvergleich enthält die aktuelle Mitteilung nicht.
Bei den Geräten liegt das Smartphone laut Mitteilung mit 95,3 Prozent der Internetnutzenden vorn, gefolgt von fest installierten Computern und Laptops mit 93,3 Prozent. Tablets kommen auf 49,7 Prozent, internetfähige TV-Geräte und Spielkonsolen auf 49,5 Prozent. Smartwatches erreichen 15 Prozent.
Am häufigsten greifen laut Mitteilung 30- bis 39-Jährige per Smartwatch aufs Internet zu: 22,8 Prozent dieser Altersgruppe tun dies, bei den 20- bis 29-Jährigen sind es 20,9 Prozent. Damit nutzen auch in der Spitzengruppe mehr als drei Viertel keine Smartwatch für den Zugang. Frauen sind unter den Smartwatch-Nutzenden mit 52,5 Prozent leicht in der Mehrheit, was ungefähr ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Angaben zur Entwicklung über die Zeit macht die Wemf für diese Gerätekategorie keine.
Zur Zielgruppe hält die Mitteilung fest, sie interessiere sich überdurchschnittlich für Computer und Informatik, für Unterhaltungs- und Kommunikationsgeräte sowie für Prominentengeschichten, Kosmetik und Karrierethemen. Vergleichswerte oder Indexangaben nennt die Wemf dazu nicht.
Die «MA Net» erscheint zweimal jährlich und erhebt Verbreitung und Nutzungsintensität des Internets bei der Schweizer und Liechtensteiner Wohnbevölkerung ab 14 Jahren. (pd/nil)

