Der Salzburger Festspielintendant Alexander Pereira bestreitet Mediengerüchte, denen zufolge er eine Million Euro von der Scala verlange, um ab 2015 zum Nachfolger des französischen Intendanten Stephane Lissner aufzurücken.
Natürlich sei er noch an der Scala interessiert, sagte Pereira der Tageszeitung "La Stampa" vom Dienstag. Die Behauptung, er habe ein Gehalt von einer Million Euro pro Jahr verlangt, sei aber "völlig absurd". Wenn er zum Intendanten gewählt werden sollte, sei er sicher, dass er sich mit der Scala einigen werde, betonte Pereira.
Der Scala-Aufsichtsrat plant eine öffentliche Ausschreibung für das Amt des Intendanten. Danach soll eine Shortlist der Kandidaten erstellt werden.
Laut italienischen Medien hat Pereira in den letzten Wochen wegen seiner hohen Gehaltsforderung im Rennen gegen andere Kandidaten wie den Intendant der Amsterdamer Oper, Pierre Audi, und Sergio Escobar, Direktor des Mailänder Theaters Piccolo, an Boden verloren.
Laut dem Mailänder Bürgermeister Pisapia soll Lissners Nachfolger noch vor Juli ernannt werden. Mit der Nachfolge wird sich der Aufsichtsrat bei der nächsten Sitzung Anfang Mai befassen. Neben Lissners Nachfolger werden voraussichtlich auch ein Musik-Direktor und ein künstlerischer Leiter ernannt. (sda)
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