Der Dokumentarfilm "Chrigu" und der Spielfilm "Das Fräulein" landeten auf den jeweils ersten Plätzen der "Cadrage -- Die Zürcher Filmpreise 2007". Am 21. November 2007 wurden im Toni-Areal die Filmauszeichnungen der Stadt Zürich und der Zürcher Filmstiftung zum ersten Mal gemeinsam verliehen.
Während die Stadt Zürich mittels einer Jury aus der aktuellen Filmproduktion konzeptionell oder künstlerisch herausragende Arbeiten auszeichnete, ermittelte die Zürcher Filmstiftung die an Kinokasse und Festivals erfolgreichsten Filme des vergangenen Jahres mathematisch und verlieh mit den "Succès Zürich" Fördergutschriften zur Entwicklung neuer Projekte.
Weil Festivalpreise und Kinoeintritte jeweils nur die Hälfte des "Erfolges" ausmachen, konnten in der Kategorie Spielfilm für 2006 so unterschiedliche Produktionen wie "Die Herbstzeitlosen" (grösster Publikumserfolg seit Jahrzehnten), "Das Fräulein" (erster Goldener Leopard von Locarno für einen Schweizer Film seit über zwanzig Jahren) und "Vitus" (international erfolgreichster Film) die Fördergutschriften einheimsen. Weitere "Succès Zürich" gab es für Dokumentar- und Kurzfilme. (s. Tabelle unten)
Die Filmkommission der Stadt Zürich ist in der Verleihung der Filmpreise nicht an Vorgaben gebunden und entschied sich nach Sichtung der Produktion 2007 zur Auszeichnung von vier Dokumentarfilmen: Der Hauptpreis ging an "Chrigu", weitere Preise erhielten "Dutti der Riese", "Sieben Mulden und eine Leiche" und "Bruno Manser Laki Penan".
Weiter ehrte die Jury Alina Günter und Cyrill Gfeller für die aussergewöhnliche Titelsequenz von "I was a Swiss Banker" sowie Dieter Meyer für seine besonderen Verdienste als Tonmeister.

