11.09.2007

Pornoindustrie

Durch Videopiraterie gefährdet

Jährlicher Schaden beträgt zwei Milliarden Dollar.

Nicht nur die Musikindustrie beklagt sich über grosse finanzielle Verluste, die durch illegale Downloads verursacht werden, auch die Pornoindustrie macht nun gegen Videopiraterie mobil. Vertreter der Branche versuchten im Rahmen einer Anti-Piraterie-Konferenz Strategien zur Lösung des Problems zu finden.

Videopiraterie hat sich zu einem ernsten Problem für die Pornoindustrie entwickelt. Schätzungen zufolge machen nicht jugendfreie Inhalte -- der grösste Teil ist urheberrechtlich geschützt -- etwa fünf Prozent aller Daten aus, die über BitTorrent-Netzwerke getauscht werden. Der jährliche Verlust durch Filesharing wird auf knapp zwei Mrd. Dollar geschätzt, etwa vier Prozent des Umsatzes der gesamten Branche.

Als ein möglicher Lösungsweg steht die Gründung eines gemeinsamen Dachverbandes, ähnlich der Recording Industry Association of America (RIAA) im Bereich Musik im Raum, der den Kampf gegen Videopiraterie aufnehmen und die rechtlichen Interessen der Anbieter wahren könnte. Ein anderer Lösungsweg: Durch die Einrichtung eines Forums solle eine Plattform geschaffen werden, auf der Screenshots als Beweis für illegalen Tauschhandel gepostet werden können.


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