Die Sarner Autorin Elisabeth Zurgilgen erhält den Obwaldner Kulturpreis 2022. Der Kanton zeichnet die 66-Jährige für ihr literarisches Werk aus, das von «unbändiger und kontinuierlicher
Liebe zum Erzählen geprägt» sei. Der Preis ist mit 5000 Franken dotiert.
Zurgilgen ist gelernte Journalistin und hat sich unter anderem mit Mundart-Kurzgeschichten im Sarner Dialekt einem nationalen Publikum bekannt gemacht, indem sie die Werke ab Ende der 1990er Jahre jeweils morgens am Radio vortrug. 2014 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, auf den weitere folgten.
Bis heute lege sie in ihrem Schaffen grossen Wert auf das Geschichten-Erzählen, heisst es in einer Mitteilung der Obwaldner Staatskanzlei vom Mittwoch. Bis zu ihrer Pensionierung 2018 lehrte Zurgilgen an der Hochschule Luzern Kommunikation. Der Preis wird ihr im Rahmen einer Feier übergeben, wann und wo ist noch nicht bekannt.
Der Obwaldner Kulturpreis wird seit 1969 vergeben an Urheber eines umfangreichen Werks, das einen befruchtenden Einfluss auf das Kulturleben im Kanton hat. Unter den Preisträgern sind etwa Jodler Ruedi Rymann (2007) oder Autor Romano Cuonz (2013). (sda/mj)
06.07.2022
Obwaldner Kulturpreis
Elisabeth Zurgilgen erhält die Auszeichnung
Die Autorin und gelernte Journalistin ist für ihre Kurzgeschichten im Sarner Dialekt bekannt.
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