Der Prix Suisseculture geht an den Westschweizer Filmemacher und Kulturförderer Frédéric Gonseth. Der mit 20'000 Franken dotierte Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Eine unabhängige Jury zeichnet jedes Jahr eine Persönlichkeit aus, die sich besondere Verdienste um die Vermittlung und Förderung des Kulturschaffens in der Schweiz erworben hat. Ausgeschrieben wird der Preis von Suisseculture, der Dachorganisation der Kulturschaffenden in der Schweiz.
Der erste Preisträger, Frédéric Gonseth, war unter anderem auch Initiator des kollektiven Projekts "Archimob", das die Erinnerungen von Schweizern aus der Zeit des Aktivdienstes dokumentiert. Mit dem Prix Suisseculture wird Frédéric Gonseth auch für sein Engagement als Präsident der Organisation CultureEnJeu ausgezeichnet, die sich für die Finanzierung von kulturellem Schaffen einsetzt. Insbesondere kämpft CultureEnJeu dafür, dass die Erträge staatlich konzessionierter Glücksspiele weiterhin für Zwecke des Allgemeinwohls, für Kultur, Sport und Soziales verwendet werden.
Die Jury tagte unter dem Vorsitz von Daniel Fueter, dem Präsidenten von Suisseculture. Der Jury gehörten ausserdem die Freiburger Staatsrätin Isabelle Chassot, die Direktorin des Migros-Kulturprozents, Hedy Graber, der Kulturförderer Christoph Reichenau, der Publizist Aurel Schmidt, die Schriftstellerin Ruth Schweikert und die Kunsttheoretikerin Gesa Ziemer an. Die offizielle Preisverleihung findet am 12. September in Freiburg statt.

