20.08.2026

Tschugger

Kinofilm bekommt keine Fördergelder

Weder das Bundesamt für Kultur noch die Zürcher Filmstiftung wollen den geplanten «Tschugger»-Kinofilm finanzieren. Das Team um David Constantin kürzt die Geschichte nun und sucht private Geldgeber.

Trotz Serien- und Kinoerfolg erhielt das Projekt von David Constantin und Mats Frey bei beiden grössten Schweizer Filmförderstellen je zweimal eine Absage, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Das Bundesamt für Kultur äussert sich nicht zu den Gründen und verweist lediglich darauf, dass wegen der steigenden Zahl an Eingaben nicht alle Projekte unterstützt werden könnten. Die Zürcher Filmstiftung begründet den Entscheid damit, dass sie gemäss ihrer Vorgabe stärker die Entwicklung als die Herstellung von Filmen fördere.

Für die Drehbuchentwicklung des mit «Tschugger 3D» betitelten Projekts hatten Bund und Filmstiftung zusammen 90'000 Franken gesprochen. Die geplante Herstellung des mit 5,7 Millionen Franken budgetierten Kinofilms bleibt nun aber ohne öffentliche Förderung. Produzentin Sophie Toth zeigt sich überrascht und enttäuscht; Regisseur und Hauptdarsteller David Constantin fragt sich, ob der «verrückte Stil» der Serie schlicht nicht ins aktuelle Förderraster passe.

Das Team plant den Film nun mit kleinerem Budget und rund 20 Minuten kürzer als ursprünglich vorgesehen um – ein Drehort im Ausland fällt weg. Gesucht werden laut Tages-Anzeiger nun Finanzierungspartner aus der Privatwirtschaft. (pd/cbe)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE