In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden in Los Angeles die Golden Globes verliehen. Dabei war Will Ferrell für seine Rolle im Film "Stranger than Fiction" des Schweizer Regisseurs Marc Forster in der Kategorie "Bester Schauspieler in einer Komödie" nominiert. Ferrell ging aber leer aus und musste "Borat"-Darsteller Sacha Cohen den Golden Globe überlassen.
Als bestes Kinodrama wurde die Politparabel "Babel" des mexikanischen Regisseurs Alejandro González Iñárritu ausgezeichnet. Das in sieben Kategorien nominierte Drama konnte seiner Favoritenrolle aber insgesamt nicht gerecht werden. Mit drei Auszeichnungen brachte sich hingegen der Musik-Film "Dreamgirls" als Favorit für die Oscar-Verleihung in Stellung. Die Verfilmung eines Broadway-Musicals wurde zum besten Film in der Rubrik Musical/Komödie gekürt.
Der Film von Regisseur Bill Condon erzählt nach dem Vorbild der "Supremes" vom Aufstieg einer Soulgruppe in den 60er Jahren. Komiker Eddie Murphie wurde für die Darstellung eines Soulsängers als bester Nebendarsteller ausgezeichnet, seine Mitstreiterin Jennifer Hudson erhielt den Preis für die beste weibliche Nebenrolle.
Der Globe für die beste Darstellerin in einem Drama ging wie erwartet an Helen Mirren für ihre Rolle als Königin Elizabeth II. in "Queen". Forest Whitaker kam mit seiner Darstellung als ugandischer Diktator im Drama "The Last King of Scotland" zu Globe-Ehren. Dafür ging sein doppelt nominierter Kollege Leonardo DiCaprio leer aus. Martin Scorcese erhielt den Regiepreis für "The Departed". Doch auch sein in sechs Kategorien nominierter Mafia-Thriller erfüllte die Erwartungen nicht. (sda)
Die Gewinner im Überblick:

