Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) und ihr «Think + Do Tank» Pro Futuris haben die Mission Suisse zusammen mit Expedition Zukunft und der Stiftung Mercator Schweiz lanciert.
Am Rütli-Dialog erarbeiteten die Teilnehmenden vormittags in Brunnen ein Lagebild zu vier Themenfeldern, nachmittags auf dem Rütli vertieften sie sechs strategische Leitfragen zu Aussenrolle und gesellschaftlichem Zusammenhalt der Schweiz.
«Mit der Mission Suisse bringen wir Menschen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven zusammen, die sich im politischen Alltag oft nicht begegnen», liess sich SGG-Präsident Anders Stokholm zitieren.
Silvan Wildhaber, der das Präsidium des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse tags zuvor angetreten hatte, äusserte sich in seinem ersten öffentlichen Auftritt in dieser Funktion zur Rolle der Wirtschaft in der Demokratie: Wirtschaftsvertreter sollten «in den politischen Diskurs steigen», liess er sich zitieren.
Der Rütli-Dialog bildet den Auftakt zur Mission Suisse. Am 17. September folgt in Zürich, am 7. Oktober in Genf eine öffentliche Debatte zur Frage, wie künstliche Intelligenz die Demokratie verändern könnte; für 2027 sind weitere Anlässe in Bern und Basel geplant. (pd/nil)

