Am 7. Juni 2013 eröffnet das Cabaret Voltaire am Geburtsort der Dada-Bewegung an der Spiegelgasse 1 in der Zürcher Altstadt die Dauerausstellung "Dada in nuce". Die Ausstellung, welche von Adrian Notz und Juri Steiner kuratiert wird, versammelt in einem Sternenbild an der Decke der Krypta im Erdgeschoss 165 Dada-Persönlichkeiten und präsentiert anhand von Fresken Portraits der wichtigsten Protagonisten. Mit filmischen Mitteln und Interviews wird die Geschichte von Dada nacherzählt. Zudem erscheint ein Katalog, in welchem die Biographien der 165 Dadaisten zusammengestellt sind. "Dada in nuce" versteht sich, laut einer Pressemitteilung, als Kristallisationspunkt von Dada und konzentriert sich auf die Menschen und die Geschichten, die Dada in den Jahren 1916 bis 1923 begründet und geprägt haben.
Die Ausstellung ist der erste Schritt des Cabaret Voltaire im Hinblick auf das 100-jährige Jubiläum im Jahr 2016 und gleichzeitig Ausdruck der Neuausrichtung des Cabarets Voltaire. Ziel ist die Positionierung des Cabarets Voltaire als Kompetenzzentrum und weltweit anerkannter, kulturell und kulturhistorisch bedeutender Ort.
Geleitet wird das Haus - nach dem Ausscheiden des früheren Co-Direktors Philipp Meier – von Adrian Notz. Die betrieblichen Strukturen wie auch die programmatischen Vorgehensweisen wurden überarbeitet und Massnahmen zur finanziellen Sicherung eingeleitet. Eine weitere Änderung, die ab dem 7. Juni 2013 sichtbar wird, ist die Neugestaltung des Radical Chic Shops im Eingangsbereich des Cabaret Voltaire. Dieser soll offener und eleganter werden, um Besucher und Touristen aus aller Welt freundlicher zu empfangen. (pd)

