15.06.2010

Filmfestival

Neuenburg zeigt Werke aus aller Welt

10. Internationales Festival des Fantastischen Films.

Zu seinem 10. Geburtstag zeigt das Internationale Festival des Fantastischen Films Neuenburg (NIFFF) vom 4. bis 11. Juli 12 Europa- und Welt- Premieren. Insgesamt sind 130 Spielfilme und Kurzfilme aus 19 Ländern programmiert. Im Mittelpunkt des Festivals stehen drei Spezialprogramme: Sie widmen sich dem Fantastischen Schweizer Film, zeigen eine Retrospektive des japanischen Punk-Filmers Sogo Ishii und werfen ein Licht auf den Fantastischen Film aus dem kanadischen Quebec.

Im Schweizer Programm zu sehen sind etwa "Die ewige Maske" (1935) von Werner Hochbaum, "Strasek - Der Vampir" (1982) von Theodor Boder oder "Das vergessene Tal" (1991) von Clemens Klopfenstein. Programmiert sind zudem "La Paloma" (1974) und "Jenatsch" (1987) von Daniel Schmid sowie "Swiss Made 2069" (1968) von Fredi Murer.

Vergeben wird auch dieses Jahr im internationalen Wettbewerb der H.R.-Giger- Preis "Narcisse". Die Preisjury wird präsidiert vom amerikanischen Regisseur und Filmproduzenten Douglas Trumbull. Im Programm des internationalen Wettbewerbs figuriert der Film "Black Death" des britischen Regisseurs Christopher Smith, zudem "The Eclipse" des Irländers Connor McPherson und "Valhalla Rising" des Skandinaviers Nicolas Winding Refn.

Beachtung verdient auch das asiatische Filmschaffen, etwa folgende Streifen: "Raging Phoenix" des Thailänders Rashane Limtrakul, "Bedevilled" des Koreaners Jang-Cheol-so und "Tesuo - The Bullet Man" des Japaners Shinya Tsukamoto.

Das diesjährige Festival verfügt über ein Budget von 1,3 Millionen Franken, wie die Organisatoren am Dienstag anlässlich einer Medienkonferenz mitteilten. Die Filme werden in fünf Kinosälen mit einer Kapazität von insgesamt 1250 Plätzen gezeigt. Zur Verfügung steht zudem ein Openair-Kino am See mit weiteren 800 Plätzen. Hier werden Filme für ein breites Publikum gezeigt: "Agora" von Alejandro Amenábar, "Metropia" von Tarik Maleh und "Tannöd" der Schweizerin Bettina Oberli. (sda)


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