Die Non-Profit-Organisation (RED) plant einen Online-Musikdienst zur Bekämpfung von Aids in Afrika. Die Initiative, die von U2-Sänger Bono mitbegründet wurde, bringt über spezielle Kooperationen mit grossen Unternehmen Produktlinien auf den Markt, aus deren Erlösen dann ein Anteil in Hilfsprojekte gegen Aids fliesst.
An dem nun ins Leben gerufenen Musikservice wollen sich unter anderem berühmte Künstler wie Bob Dylan, Elton John und Elvis Costello beteiligen. Wie die New York Times berichtet, ist der noch namenlose Online-Dienst als Langzeit-Projekt angesetzt und soll voraussichtlich im September starten.
Die Nutzer werden für eine monatliche Gebühr von fünf Dollar jede Woche drei neue, exklusive Musikinhalte bekommen. Eine Hälfte des investierten Geldes geht dann über (RED) an die Stiftung Global Fund, die sich seit Jahren im Kampf gegen Aids in Afrika engagiert. Die andere Hälfte fliesst in die Kassen der Künstler, die sich an dem Projekt beteiligen, bzw. an deren Plattenfirmen.
Neben wöchentlich zwei Songs von Superstars wie U2, soll es jeweils auch eine kleine Überraschung von einem weniger etablierten Künstler in Form eines Songs, Videos oder Insiderartikels für die Nutzer geben. "Die Idee dahinter ist, Musik zu entdecken", sagt Don MacKinnon, Content-Chef bei (RED). (pte)

