Richard Linklater zählt zu den prägenden Figuren des amerikanischen Independent-Kinos. Mit der «Before»-Trilogie (1995 bis 2013) und «Boyhood» (2014) – entstanden über zwölf Jahre mit demselben Ensemble – setzte er formal wie inhaltlich Massstäbe. Insgesamt verzeichnet sein Werk 26 Langfilme, fünf Oscar-Nominierungen sowie je zwei Golden-Globe- und BAFTA-Auszeichnungen. Mit «Nouvelle Vague» (2025) gewann er den César für die Beste Regie – als erster amerikanischer Regisseur überhaupt, wie es in einer Mitteilung heisst.
Das ZFF vergibt pro Ausgabe zwei Career Achievement Awards: einen an eine Persönlichkeit aus der Filmmusik – dieses Jahr geht er an den Komponisten Gabriel Yared, verliehen im Rahmen der «Cinema in Concert»-Gala in der Tonhalle Zürich – und einen an eine Filmschaffende oder einen Filmschaffenden.
Im Rahmen des Festivals präsentieren das Filmpodium Zürich und die Cinémathèque suisse zudem eine kuratierte Werkschau sowie eine Auswahl von Filmen, die Linklater selbst beeinflusst haben. Programmdetails folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Die 22. Ausgabe des ZFF findet vom 24. September bis 4. Oktober 2026 statt. (pd/cbe)


