Fünf Schulteams aus den Kantonen Aargau, Baselland, Bern, Luzern und Zürich reisten am Mittwoch für die Verleihung des Kid Witness News Award ins Verkehrshaus Luzern (persoenlich.com berichtete). Mit dabei hatten sie selbst gedrehte Videoproduktionen mit Titeln wie "Der Wald und seine Ressourcen", "Von der Kuh ins Glas" oder "Gewalt ist keine Lösung". Die teilnehmenden Schulteams nahmen im vergangenen Sommer die Herausforderung an, ein Thema rund um soziale und ökologische Verantwortung in einer maximal fünfminütigen Video-Produktion zu bearbeiten. Dazu wurden sie mit dem neusten technischen Equipment von Panasonic ausgerüstet und intensiv darauf geschult.
Die prominente Jury zeigte sich an der Award-Verleihung begeistert von den eingereichten Beiträgen der Jugendlichen und verteilte entsprechend Lob. "Die Begeisterung der anwe-senden Schulteams und die fundierten Dokumentationen haben uns tief beeindruckt", meinte Kurt Schöbi, Leiter des Zentrums Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz, stellvertretend für die ganze Jury. Den Award entgegennehmen durften schliesslich die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zollbrück. Sie überzeugten die Jury mit ihrem Beitrag "Wasser, das Gold der Zukunft" durch "die abwechslungsreiche Kombination von Recherche, Befragungen und einem Selbstversuch mit dem Ziel, für ein global wichtiges Thema zu sensibilisieren", so der prominente Juror und Leadsänger von Dada Ante Portas Pee Wirz in seiner Laudatio. Zudem imponierte der Jury die Herangehensweise der jungen Filmcrew: "Die Welt wird aus Sicht der Kinder gezeigt und diese kommen auch zu Wort, das hat uns gefallen."

An der Award-Zeremonie wurden aber nicht nur die Gewinner gefeiert - alle Teilnehmenden erhielten eine Urkunde und teilten sich die Freude, ihren Film auf Grossleinwand zu präsentieren. Die Gewinner-Produktion der Sekundarschule Zollbrück ist nun automatisch für die Europäische Ausscheidung in Deutschland qualifiziert. Mit etwas Glück winkt dieser Klasse eine Reise ans Weltfinale in Japan, zu dem traditionsgemäss die Macher der sechs besten Produktionen weltweit eingeladen sind. (pd)

