27.08.2012

Kultur

Schweiz und Frankreich wollen zusammenspannen

Bei Treffen wurden auch Urheberrechtsfragen diskutiert.

Bundesrat Alain Berset hat am Montag in Venedig die französische Kulturministerin Aurélie Filipetti getroffen. Dabei vereinbarten die beiden, die französisch-schweizerisch Zusammenarbeit bei der Kultur in den kommenden Jahren zu vertiefen.

Das Treffen fand am Rande der 13. Internationalen Architekturbiennale von Venedig statt, wie das Eidg. Departement des Inneren (EDI) mitteilte. Thematisiert wurden auch Fragen des Urheberrechts bei der Verbreitung künstlerischer Werke im Internet.

Die Schweiz und Frankreich arbeiten in vielen kulturellen Bereichen eng zusammen. So fand im März 2010 in Paris ein französisch-schweizerisches Kolloquium zum Thema Kulturmäzenatentum statt, das vom Kultur- und Kommunikationsministerium und dem Bundesamt für Kultur gemeinsam organisiert wurde.

Zudem ist die Schweiz in der französischen Hauptstadt auch durch das Centre Culturel Suisse im Maraisquartier kulturell präsent. Dieses bietet dem schweizerischen Kulturschaffen in all seinen Facetten eine Plattform. Weiter fanden gerade im vergangenen Juni in Bern die letzten bilateralen Kulturgespräche zwischen den beiden Ländern statt. (sda)


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