Als Weltpremiere wird nächsten Frühling erstmals ein Preis für die beste Kunstausstellung verliehen. Der mit 40'000 Franken dotierte Swiss Exhibition Award wird von der Julius Bär Stiftung in Zusammenarbeit dem Bundesamt für Kultur (BAK) vergeben.
Ein Preis für kuratorische Leistung ist in dieser Form weltweit einmalig. Zugesprochen wird er von einer 13-köpfigen Fachjury, deren Mitglieder je eine Schweizer Region vertreten. Das Preisgeld ist zweckgebunden und muss für zukünftige Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit verwendet werden, wie die Julius Bär Stiftung mitteilte.
Der Award wolle die öffentliche Aufmerksamkeit jedes Jahr auf eine bestimmte Kunstinstitution lenken und zur Reflexion über die Kriterien einer guten Ausstellung beitragen, heisst es weiter. Er solle zeigen, wie sich die Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst mit anspruchsvoller Unterhaltung verbinden lasse.
Qualifizieren können sich Einzel-, Themen- und Gruppenausstellungen, an denen mindestens zu einem Drittel Schweizer Kunstschaffende beteiligt sind. (sda)

