Die 2009 im Zürcher Helmhaus präsentierte Ausstellung "Travelling through the Eye of History" des Schweizer Fotografen Daniel Schwartz ist im Rahmen der Berliner Festspiele 2011 im Martin-Gropius-Bau zu sehen. Daniel Schwartz untersuche in seinem Werk das geografisch heterogene und machtpolitisch komplexe Gebilde Zentralasien sowohl von innen her als auch aus europäischer, chinesischer und persisch-arabischer Perspektive, schreiben die Berliner Festspiele auf ihrer Website.
Die Ausstellung führt nach Afghanistan und Zentralasien und zeigt Geschichten, Geografie und Gegenwart einer Region, die vom Kaspischen Meer bis über die Wüste Westchinas hinausreicht und von Kasachstan im Norden bis Pakistan und Iran im Süden. Der 1955 in Olten geborene Daniel Schwartz hat 2010 den Kulturpreis des Kantons Zürich erhalten. Sein Werk wirke zeitlos und höchst aktuell zugleich, schreibt das Helmhaus am Dienstag in seiner Medienmitteilung. Die Ausstellung mit dem Titel "Schnee in Samarkand. Ansichten aus dem Hinterland der Kriege" dauert in Berlin vom 23. Juni bis 12. September. (sda)

