Bisher unveröffentlichte Briefe und Gedichte von Marilyn Monroe ist das Weltereignis des Buchherbstes. "Der Sonntag" hat den Schweizer Verleger von "Marilyn Monroe. Tapfer lieben" in Paris getroffen. "Die Marilyn-Biografien stecken voller Fehler", sagt Comment, "und ihre eigenen Erinnerungen waren auch beschönigt. Unsere Sammlung zeigt die wahre Marilyn. Die Leser sehen nicht von aussen die neben der Mona Lisa am meisten angeschaute Frau der Welt, sie sehen die Welt erstmals wirklich mit Marilyns Augen." "Ich war fasziniert, berührt, ergriffen", erzählt Comment, "wenn man Marilyns Gedanken und Gedichte liest, hat man fast den Wunsch, sie in die Arme zu nehmen und ihr Mut zuzusprechen." Aus allem spreche eine gewaltige Einsamkeit, die Panik vor dem nächsten Drehtermin, der Kampf um ihre "emotionelle Stabilität", wie sie es luzid genannt habe, und eine grosse Neugier nach Büchern und Kunst.
17.10.2010
Bernard Comment
Schweizer Verleger zeigt die wahre Marilyn Monroe
"Die Marilyn-Biografien stecken voller Fehler."
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