Fisch und Vogel
VOGELSCHUTZ: Wegweiser können für Vögel potenziell gefährlich sein. Es sei wissenschaftlich nachgewiesen, dass es wegen der gelben Wegweiser zu Kollisionen bei Vögeln kommen könne, weiss der Radiosender Energy Bern. Angeblich will der Kanton Bern deswegen auf die Farbe Grün umstellen.
DER WEISSE WELS: Die Geschichte des entenfressenden Welses werde verfilmt, schrieb das Bieler Tagblatt. Der Wels, der in einem Teich in einem Dorf nahe Biel lebt, sorgte in den vergangenen Monaten tatsächlich für Aufsehen: Etwa wegen der Enten auf seinem Speiseplan und mehreren gescheiterten Fangversuchen.
FLÜSTERGLOCKEN: Eine Giesserei in Uetendorf bei Thun habe eine sogenannte Flüsterglocke entwickelt, meldeten Berner Zeitung und Bund. Sie klinge nur halb so laut wie herkömmliche Kuhglocken, deren Gebimmel bekanntlich manche Leute nerve.
WISENT-TREKKING: Im April könne man im solothurnischen Naturpark Thal mit Wisenten spazieren gehen, kündigte die Parkverwaltung in den Sozialen Medien an. Die bis zu 800 Kilogramm schweren Säugetiere leben seit 2022 im Rahmen eines Forschungsprojekts in einem Gebiet in Welschenrohr SO. Nun sei es möglich, sich ihnen zu nähern. Eine der Wanderungen dauere rund 41 Minuten.
Es brodelt in der Spezialitätenküche
KULTURERBE RÖSTIGRABEN: Der Röstigraben werde immaterielles Kulturerbe der Schweiz, berichteten die Freiburger Nachrichten. Um die Namensrechte würden allerdings beide Sprachregionen streiten. Profitieren wollten auch Tourismus, Schokoladen- und Käsebranche.
KÖSTLICHE KREATION: Vier Monate haben eine Engadiner Bäckerei und ein Chipslabor an der neuen Rezeptur herumgetüftelt - am 1. April soll es dann so weit gewesen sein: Neu gebe es in Pontresina GR eine neue Kartoffelchip-Sorte mit dem Geschmack der Engadiner Torte, schwärmte Engadin Tourismus in einer Mitteilung.
Sportliche Spässe
THUNER MEISTERSHIRTS: Man suche gemeinsam mit einer Agentur nach einem «pfiffig-knackigen Spruch» für die Meistershirts des FC Thun und setzte hierfür auf Schwarmintelligenz, schrieb das Onlinemedium Plattform J. Vorschläge sollten per Email gemeldet werden und «die spontanen Sprüche sind oft die besten».
SKIFAHREN: In der Stadt Zug könne bald schon ganzjährig Ski gefahren werden. Ein norwegischer Investor plane auf dem Areal des Stierenmarkts den Bau einer Skihalle mit integriertem Viersternehotel und Kongresszentrum. Läuft alles nach Plan, stehe einer Eröffnungsfeier im Sommer 2029 nichts im Weg, stellte Zug Tourismus in Aussicht.
SCHWINGEN: Eine «Revolution im Schwingsport» kündigte das Organisationskomitee des Ob- und Nidwaldner Kantonalen Schwingfests an. Die Athleten sollen ihre «Wyberhaken» oder «Brienzer» Ende April nicht auf Sägemehl, sondern auf Papierschnitzeln zeigen. Das sei nachhaltiger, verringere die Verletzungsgefahr und sorge für bessere Sichtbarkeit. Ob das Papier den Strapazen der Kämpfe oder dem Wetter standhält?
Schweizer Wahrzeichen
STROM AUS SELFIE-STOPPS: Der Energieversorger EWL will aus der Luzerner Kapellbrücke eine Stromquelle machen: Mittels speziell installierter Bodenplatten sollen Besuchende während dem Foto-Stopp Energie erzeugen. Dieser Strom fliesse dann in die Beleuchtung rund um die Brücke, kündigte EWL an.
FREIE SICHT AUFS MATTERHORN: Kein Wölkchen soll künftig den Blick auf das bekannte Wahrzeichen trüben können. Eine Drohne der ETH Zürich hätte Nebel- und Wolkenformationen nachweislich auflösen können und sorge nun dafür, dass das Matterhorn 365 Tage uneingeschränkt sichtbar werde, schreibt Zermatt Tourismus.
STÄDTEFUSION: Einen «historischen Schritt im Aargau» kündigten die Städte Aarau, Baden und Lenzburg in einer langen Medienmitteilung an: Sie hätten eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet für einen Zusammenschluss zur neuen Einheitsgemeinde «Stadt Aargau». Der Leiter Sektion Kommunikation der Stadt Aarau bestätigte auf Nachfrage: «Genau, es handelt sich dabei um einen 1.-April-Scherz».
Verwirrende Verkehrsmeldungen
TRETPEDALE NEU AN BORD: Flugpassagiere würden neu Sitze mit integriertem Bewegungssystem buchen können, behauptete die Swiss. Die verbauten Tretpedale dienten der Auflockerung und könnten auf Langstreckenflügen für Sporteinheiten genutzt werden.
GEBÜHR FÜR GROSSES GEPÄCK: Vor dem Einsteigen soll für Reisende künftig gelten: Erst messen, dann einsteigen. Das jedenfalls behaupteten die SBB am 1. April bei Instagram. Per sofort gebe es an Bahnhöfen eine Gepäckkontrolle - wer grosses Gepäck mit sich führe, müsse eine Gebühr von 49 Franken bezahlen. (sda/spo)

