Trotz Kälte, Nebel und Eisregen haben sich am Sonntag ab 10 Uhr Tausende von Rock-Fans beim Gotthard-Hospiz eingefunden. Sie gedachten des Gründers und Frontmanns der Gruppe Gotthard, Steve Lee, der am 5. Oktober in den USA in einem unverschuldeten Motorradunfall gestorben war. Die Trauergäste kamen vor allem aus der Deutschschweiz, aber auch aus dem Tessin, der Romandie, aus Italien, Deutschland, Österreich und sogar Holland. Rockergruppen mit Gotthard- und Harley-Davidson-Flaggen - auf einer Harley wollte Lee die USA durchqueren, als er von einem Lastwagen tödlich verletzt wurde - eskortierten Familien, Junge und Paare mittleren Alters.
Dazu kamen massenhaft Medienvertreter, die interviewten, filmten und fotografierten. "Auf dem Pass waren noch nie so viele Leute bei solchem Wetter", sagte der Wirt des Restaurants "La Sosta" der Nachrichtenagentur SDA. (sda)

