Das Theater Ararat ist von der Stadt Bern am Dienstag mit dem Integrationspreis 2011 ausgezeichnet worden. In dem Verein frönen Menschen mit schweizerischem, türkischem und kurdischem Hintergrund gemeinsam ihrer Theaterleidenschaft. In den zehn Jahren ihres Bestehens hat die Gruppe drei Bühnenproduktionen realisiert. Die Stücke befassten sich mit Themen wie Fremdsein, Integration und Umgang mit gesellschaftlichen Unterschieden. Das letzte Stück mit dem Titel "Heimspiel" zeigte die Theatergruppe in mehreren Schweizer Städten sowie auf Bühnen in Österreich und Deutschland, wie die städtische Direktion für Bildung, Soziales und Sport am Dienstag mitteilte.
Die Theaterstücke des Vereins sind alles Eigenproduktionen, vom Verfassen der Textvorlage über die Regie und das Bühnenbild bis hin zur Werbung, der Schauspielerei und der Technik. So könnten alle Beteiligten ihre individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse einfliessen lassen, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Integrationspreis wird jährlich von der Stadt Bern verliehen. Er ist mit 5000 Franken dotiert. Seit 2008 wird zudem ein mit 2000 Franken dotierter Förderpreis vergeben. Dieser geht an das Projekt "Vater sein in der Schweiz". Es bringt Berner Väter mit Migrationshintergrund zu Gesprächsrunden zusammen. (sda)

