Der Sänger und Wahlschweizer Udo Jürgens zeigt sich schockiert über die Tatsache, dass der Schweizer Geheimdienst auch alle Einbürgerungsgesuche überprüft, wie er der Zeitung "Sonntag" sagt: "Das ist ja grotesk. Da kann nicht viel mehr drinstehen, als dass ich Musik mache. Und Spionage habe ich auch keine betrieben", so der 75-jährige Entertainer. Er werde dem nachgehen und sich "sicher erkundigen". Er bat den "Sonntag", seinem Mangagement die Koordinaten des Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten Hans-Peter Thür zu übermitteln.
"Ich will wissen, was da drinsteht", so Jürgens. Er habe immer gegen Unrecht angekämpft und werde das auch weiterhin tun: "Gegen solche Machenschaften muss man vorgehen." Die Zeitung "Sonntag" hat aufgedeckt, dass der Schweizer Geheimdienst nicht nur 200'000 Personen illegal registriert hat, sondern auch alle Einbürgerungsgesuche prüft. Jürgens hat seit dem 26. Februar 2007 das Schweizer Bürgerrecht und Wohnsitz in Zumikon ZH.

