Die ukrainische Regisseurin Maryna Vroda erhielt beim 64. Filmfestival von Cannes eine Goldene Palme für den besten Kurzfilm. Ihr 15-minütiger Film "Kross" (Cross-Country-Rennen) ist eine Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Frankreich.
Der Kurzfilm "Kross" basiert auf den Erinnerungen der Autorin an den Sportunterricht. Die Produktion des Filmes, der letzten September innerhalb einer Woche abgedreht war, kostete ungefähr 3.500 Euro und arbeitete ausschliesslich mit Laienschauspielern. Der ukrainische Film wurde von der Jury aus über 150 Einsendungen von Bewerbern ausgewählt.
Maryna Vroda ist 29 Jahre alt und hat ein Diplom der staatlichen Karpenko-Karyi- Universität - einer grossen Kunsthochschule in der Ukraine. Letztes Jahr arbeitete Maryna als Regieassistentin für Serhiy Loznitsya - einen ukrainischen Filmregisseur, dessen Film "Shastya Moye" (Meine Freude) es beim Filmfestival von Cannes 2010 in den Hauptwettbewerb geschafft hat.

