Der Startschuss für Ticketcorner fiel 1987 mit dem Vorverkauf für ein Konzert der deutschen Punkband "Die Toten Hosen". In diesen Tagen feiert Ticketcorner sein 20jähriges Firmenjubiläum, ist Marktleader in der Schweiz und gehört zu den führenden Ticketingunternehmen Europas.
An einer Pressekonferenz zum Jubiläum blickte am Montag George Egloff, CEO von Ticketcorner, auf die Anfänge zurück. Damals wurde Ticketcorner als Marketinginstrument des Schweizerischen Bankenvereins gegründet mit dem Ziel, junge Kunden an die Bankschalter zu locken. 20 Jahre später geht der Blick unter einer neuen Besitzerstruktur konsequent in Richtung Zukunft. Im Jubiläumsjahr will Ticketcorner mit einer neuen strategischen Ausrichtung seine ehrgeizigen Ziele weiter verfolgen.
Neuer Webshop und Forcierung der RFID-Technologie
Vor allem das B2C-Endkundengeschäft soll konsequent vorangetrieben werden: So geht ein neuer Webshop mit zahlreichen neuen Funktionalitäten Ende des Monats ans Netz. Auch ein Ticketcorner V.I.P. Memberclub mit attraktiven Zusatzleistungen und einer Kundenkarte, die neben einer Zahlungs- auch über eine Zutrittsfunktion verfügt, steht ab Herbst bereit.
Zudem soll der Bereich des Skiticketing und der damit verbundenen RFID-Technologie konsequent zum strategischen Geschäftsfeld für das Unternehmen mit Sitz in Rümlang/Zürich ausgebaut werden. Das Marktvolumen bezifferte Balz Hösly, Präsident des Verwaltungsrates von Ticketcorner, an der Pressekonferenz auf mehr als zwei Milliarden Franken in der Schweiz und Österreich. Die Ticketingorganisation will in den kommenden fünf Jahren rund fünf Millionen RFID-Chips auf den Markt bringen, auf die Zutrittsberechtigungen für Skigebiete oder Events gebucht werden können .
Insgesamt soll sich der Umsatz von Ticketcorner bis 2012 in den Kernmärkten Schweiz, Österreich und Deutschland verdreifachen, wobei die Hälfte des Umsatzes auf "nicht-klassisches Ticketing entfallen wird", wie Hösly betonte. Das Unternehmen soll sich kontinuierlich von einer Ticketingorganisation zu einem "führenden Vermittler gebündelter Freizeitaktivitäten" entwickeln.

