Der Debütroman von Matthias Wipf, der ursprünglich promovierter Historiker, heute vor allem als Kommunikationsberater und Moderator tätig ist, führt die Leserinnen und Leser nach Havanna, in die dramatischsten Tage des Kalten Krieges. Als die Welt im Oktober 1962 am Rand eines nuklearen Schlagabtauschs zwischen den USA und der Sowjetunion stand, trug Botschafter Emil Stadelhofer dank seines engen persönlichen Drahts zu Revolutionsführer Fidel Castro massgeblich dazu bei, eine kriegerische Eskalation abzuwenden. Eine Geschichte, die bis heute noch kaum bekannt war und geradezu prädestiniert ist für einen Roman.
Wipfs Roman basiert auf intensiven historischen Recherchen. Er wertete alle relevanten Quellen aus, diplomatische Korrespondenz und persönliche Schreiben, sprach mit zahlreichen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und recherchierte auch vor Ort auf Kuba. Daraus entstand ein Roman, der historische Präzision mit literarischer Spannung verbindet.
Bücher über die Bombardierung von Schaffhausen
Matthias Wipf hat in den letzten Jahren zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zur Schweizer Zeitgeschichte veröffentlicht, insbesondere zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, der Bombardierung von Schaffhausen sowie Biografien herausragender Persönlichkeiten und Firmengeschichten. Mit «Das Beret des Comandante» legt er nun seinen ersten historischen Roman vor. «Ich freue mich, wenn ich damit ein breites Publikum begeistern kann», so Wipf gegenüber persoenlich.com, der bereits 1996, vor genau dreissig Jahren, das erste Mal auf Kuba war. Dort lernte er auch das Kinderhilfswerk Camaquito kennen, an das nun ein Teil des Verkaufserlöses fliesst. (ma)


