Wie der Zuger Gestalter Ueli Kleeb am Montag mitteilte, wurde die Reklame 1941 an die Nordfassade der Alpenstrasse 14, dem Haus Terminus, gemalt. Als 1948 das Haus Urania angebaut wurde, wurde das Gemälde verdeckt.
Mit dem Abbruch des Hauses Urania wurde die Bernina-Reklame in weiten Teilen wieder sichtbar. Die Fassadenmalerei dürfte zu den grössten noch erhaltenen historischen Werbefassaden der Schweiz zählen, erklärte Kleeb. Sie gehöre zur Blütezeit der Schweizer Werbegrafik in der Zwischenkriegszeit. Kleeb bezeichnet den Fund als «kleine Sensation».
Die Alpenstrasse befindet sich beim Bahnhof Zug, die Werbung richtete sich an die Bahnreisenden. In der Zuger Stadtregierung stiess sie auf Ablehnung. Sie musste nachträglich angepasst werden. Lange zu sehen sein wird die Nähmaschinenwerbung nicht. Sie wird von einem geplanten Neubau wieder verdeckt. (sda/spo)
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