Die am Montag lancierte Antirassismus-Kampagne der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus GRA löst gemäss Blick heftige Reaktionen aus. Die kritischen Stimmen kommen vor allem von den Betroffenen selbst. "Wer mit dem Bus an den Plakaten vorbeifährt, liesst nur die grossen Buchstaben, und dann bleiben die Vorurteile hängen", meint etwa Willy Wyss, Präsident der Thai Swiss Association.
Auch der nicht direkt betroffene CVP-Generalsekretär Reto Nause sieht dies ähnlich: "Diese Plakatsujets zementieren die Vorurteile eher als sie abzubauen", lässt er sich vom Blick zitieren. GRA-Präsident Sigi Feigel wehrt sich hingegen mit dem Hinweis, das es das Ziel der Kampagne sei, die Leute zum kritischen Nachdenken zu bringen. Die jetzt stattfindende Diskussion sei gewollt.

