11.07.2002

Lesch+Frei

Auftritt für Speckert+Klein

"Ein Schild sagt mehr als 1000 Worte".

Sie machen zwar nichts anderes, als den ganzen Tag an einer Wand herumzuhängen, sind aber trotzdem absolut wegweisend und ohne sie würde bald das ganze Land im Chaos versinken. Richtig: Die Rede ist von Schildern. Von denen, die sie herstellen. Und von denen, die sie bewerben. Zürichs erfolgreichstes Unternehmen für Stempel und Beschilderungssysteme heisst Speckert+Klein AG. Sie hat in Basel die alteingesessene Beschriftungsfirma Memmel übernommen und der Agentur Lesch+Frei, Zürich den Auftrag gegeben, die Marke Memmel zu aktualisieren.

Also hat sich die Agentur hinter die Schreibtische geklemmt und zuallererst das Erscheinungsbild von Memmel mit leichten Retouschen fürs 3. Jahrtausend fit gemacht. Dann hat sie die gute Gelegenheit ausgenutzt, dass an der Marktgasse 11 eine Gigantoplakatstelle nichts anderes tat, als unbenutzt herumzuhängen und hat ein Megaposter gestaltet, das so gut mit dem Medium spielt wie mit der fussballverrückten Stimmung in Basel und gleichzeitig elegant den Vorteil von Memmel ins Spiel bringt: Dass man bei Memmel für jeden Zweck das richtige Schild findet. Also hängt in Basel jetzt ein riesengrosses Schild mit der Aufschrift "Gross" und der Unterzeile "Für jeden das passende Schild." Und drittens hat die Agentur ein Mailing an Architekten entwickelt, das in jeder Ablage auffällt, wenn sich darin jemand auf die Suche nach einem Schilderlieferanten macht. Denn das Mailing besteht aus einem echten Messingschild mit dem Text "Zu den Akten" und der Auflösung, dass Memmel für jeden Zweck das richtige Schild hat.

Verantwortlich bei bei Speckert+Klein, Zürich: Xaver Speckert; bei Lesch+Frei, Zürich: Thomas Lüber (CD), Roland Jäggi (AD), Barbara Hutter (Text), Monica Miraldi (Beratung), Marcel Kohler (Bildbearbeitung), Barbara Meier (DTP); Fotos: Frank Tomio.


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