Die Kampagne baut auf der Buchstabenfolge W-O-Z auf, die im deutschen Wortschatz praktisch nur im Wort «Wozu» vorkomme, heisst es in der Mitteilung. Daraus entstehen grundsätzliche Fragen, etwa wozu man heute noch Zeitung lesen soll. Damit unterstreiche die WOZ ihren Anspruch an gründlich recherchierten Journalismus. Die reduzierten Headlines erscheinen im Out of Home.
Auf Social Media wird das Prinzip für die aktuelle Berichterstattung eingesetzt. Dort werden Pressebilder mit passenden «Wozu»-Headlines kombiniert, etwa zu Klimawandel, Wohnungsnot oder Serverfarmen. So soll wöchentlich auf redaktionelle Inhalte hingewiesen werden, mit dem Absender «Jetzt in der WOZ». Die Kampagne läuft zudem auf E-Boards, in Inseraten, als Social Ads und als Kino-Dias.
Die Mitteilung stellt die Kampagne in einen branchenpolitischen Zusammenhang. Während grosse Verlagshäuser abbauten, investiere die Wochenzeitung mit dem Relaunch im Frühjahr und einer neu entwickelten App in die Zukunft, heisst es darin. Sie positioniere sich als Medium, das sich jede Woche Zeit nehme, um die Welt für die Leserinnen und Leser zu ordnen. Die Kampagne solle die Haltung vermitteln, dass die WOZ «heute relevanter ist als je zuvor». (pd/cbe)
Credits
Verantwortlich bei WOZ: Camille Roseau, Claudia Gillardon (Werbung & Marketing), Alice Bucher (Produktion); verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor (Creative Direction), Kevin Zysset (Art Direction), Julia Felder (Grafik), Andrea Aegerter, Eva Brun (Beratung), Tom Zürcher (Text/Konzept), Timotheus Überall (Text), Peter Stirnemann (Generation Media).

