31.08.2026

Mona und Mateo

Die Geräte übernehmen die Hauptrolle

Smartphones, Laptops und Tablets erzählen in der neuen Swisscom-Kampagne aus ihrem Alltag und werben so für die Dienste ihres Anbieters. Erstellt wurden die Spots laut Mitteilung vollständig mit künstlicher Intelligenz.
Mona und Mateo: Die Geräte übernehmen die Hauptrolle

Für die seit Juli laufende Kampagne verzichtet die Basler Kreativagentur Mona und Mateo auf menschliche Testimonials und lässt stattdessen die Endgeräte selber zu Wort kommen. In kurzen Episoden schildern die «Devicemonials», was ihnen Netz, Support und IT-Sicherheit der Marktführerin bringen. «Die eher technischen Themen können besonders menschlich und nahbar erzählt werden», lässt sich Florian Maag, Creative Lead Branding bei Swisscom, in der Mitteilung zitieren.

Die Spots seien zwar vollständig mit KI erstellt worden, die Ideen, Geschichten und Charaktere stammten aber von Menschen, heisst es weiter. Wie die Produktion tatsächlich ablief, schildern Auftraggeberin, Agentur und die Zürcher Filmproduktion Stories gegenüber persoenlich.com.

Ausgespielt werden die Episoden laut Mitteilung schweizweit auf digitalen Kanälen, auf Social Media, in den blue Cinemas und im Fernsehen. Bis Dezember soll monatlich eine weitere folgen.

Neu ist das Motiv für Swisscom nicht: 2022 liess Serviceplan Suisse in einer Kampagne für IT-Lösungen animierte Server, Router und Bildschirme über ihr Liebesleben klagen – produziert ebenfalls von Stories (persoenlich.com berichtete). Den Werbeetat der Telekomanbieterin betreut Mona und Mateo seit Juni 2025. (pd/nil)

Credits

Auftraggeberin: Swisscom (Schweiz) AG; verantwortlich für Konzept und Umsetzung bei Mona und Mateo: Elias Schröder, Livia Benz, Jessica Auer, Miro Berger-Brdar, Veronica Cartillone, Julian Elias Stauffer, Mateo Sacchetti; Co-Regie: Lukas Fröhlich, Tobias Fueter; Filmproduktion: Stories; Media: Swisscom in Zusammenarbeit mit Admeira und Goldbach Media.


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KOMMENTARE

Daniel Serrano
31.08.2026 18:06 Uhr
Naja… Diese Kampagne mit der von 2022 gleich zu setzen ist ganz schön weit hergeholt. Der einzige gemeinsame Nenner ist vielleicht, dass man technischen Geräten einen Hauch von menschlichen Emotionen eingehaucht hat. Aber visuell haben sie rein gar nichts miteinander zu tun..Oder haben die Geräte von 2022 Kleidung getragen und sind in der Gegend rumgelaufen? Ich verstehe nicht, warum man hier zwischen den Zeilen die Arbeit von Swisscom, Mona&Mateo und Stories in ein schlechtes Licht rückt. Von mir gibts an alle drei ein «Job well done!».