Die EU will Tierversuche der Kosmetikindustrie extrem einschränken -- doch Frankreich und Italien wollen das verhindern. Gleichzeitig legt die EU selbst fest, dass tausende Stoffe von der chemischen Industrie getestet werden müssen -- was direkt übersetzt bedeutet: tausende neue Tierversuche. Diese Entwicklungen haben NOAH Menschen für Tiere e.V.dazu bewogen, erneut ganz klar Stellung gegen Tierversuche zu beziehen. Denn Doppelmoral, populistische Versprechen und widersinnige Entscheidungen bringen den Tieren nichts -- nur wirkliche Einschränkungen und gesetzliche Regelungen, die tatsächlich auch umgesetzt werden.
Um die Aufmerksamkeit gerade jetzt, zur spendenfreundlichen Weihnachtszeit, auf dieses Thema zu lenken, entstand mit Hilfe von Jung von Matt/Alster ein ganzes Massnahmenpaket. Zwei verschiedene Anzeigen, ein Plakat, ein Mailing sowie ein Spot (Kino und TV) kommen zur Zeit zum Einsatz.
Wie immer wählt die Agentur dabei für jedes NOAH-Werbemittel sehr unterschiedliche gestalterische Wege, um das Thema ohne die häufige "Betroffenheits-Tonalität" zu inszenieren. Die Anzeige "Schaltkreis" bedient sich einer ungewöhnlichen grafischen Idee. Die Anzeige sowie das Mailing "ACBD" setzen auf einen verblüffenden textlichen Trick. Das Plakat "Beauty" überrascht mit einem grafisch verfremdeten Barcode auf einer Kosmetiktube. Der Spot "Auge" versetzt den Betrachter selbst auf beklemmende Art und Weise in die Rolle des Versuchstieres.
Verantwortlich bei NOAH Menschen für Tiere e.V.: Christina Kunze, Martin van de Loo (Werbeleitung); verantwortlich bei JvM/Alster: Till Hohmann, Thorsten Meier, Götz Ulmer, Oliver Voss (CD), Nils Eberhardt (Grafik, AD), Simon Hiebl (Grafik), Lars Haensell, Ullrich Luetzenkirchen, Thorsten Meier (Text), Malte Rehde (Produktion), Dennis Schneider (Beratung), Katja Kühl (Art Buying), Ulrich Hoppe (Foto); Filmproduktion: Frogfilm, Florian Schneider (Produzent), Maurus vom Scheidt (Regie).

.

.

.
.

.

.

.

.

