Der Verband der Krankenversicherer Santésuisse spricht sich gegen jegliche Werbung und Preisvergleiche von Arzneimitteln aus. Der Bund will im zweiten Verordnungspaket zum Heilmittelgesetz die Publikation von Preisvergleichen für verschreibungspflichtige Medikamente erlauben, um damit zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beizutragen. In der Vernehmlassungsantwort befürchtet Santé- suisse, dass diese vermehrte Medienpräsenz der Produkte zu einem übermässigen Einsatz von Arzneimitteln verleiten würde. Zudem würden betroffene Personen häufiger den Arzt konsultieren und sich vermehrt Medikamente verschreiben lassen, wodurch die Kosten und letztlich die Krankenkassenprämien steigen statt sinken würden.
16.10.2003
Santésuisse / SP
Kritik an Arznei-Werbung
In Opposition zum Bund.
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