16.02.2004

Publicis

Neue Kampagne für Schweizer Jugend forscht

Albert Einstein statt George Clooney, Marie Curie statt Britney Spears.

Die beim jährlichen Wettbewerb von "Schweizer Jugend forscht" eingereichten Arbeiten beweisen das kreative Potenzial, das Know-how in wissenschaftlicher Methodik und das kritische Denken der jungen Forscherinnen und Forscher. Genau dies will die 1970 gegründete, von Wirtschaft und Politik getragene Stiftung fördern. Angesprochen sind Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren, welche noch nicht an einer Hochschule immatrikuliert sind und sich für Themen aus den Bereichen Technik, Geistes- und Naturwissenschaften interessieren. Neben dem Wettbewerb organisiert die Stiftung auch Projekt- und Studienwochen und ermöglicht auf verschiedenen Ebenen den Kontakt zwischen dem Nachwuchs und Institutionen, Verbänden, Unternehmen etc.

Um die Jugendlichen zur Teilnahme am Wettbewerb zu animieren und auf die attraktiven Angebote der Stiftung aufmerksam zu machen, wurde die Zürcher Werbeagentur Publicis mit der Realisierung einer nationalen Plakatkampagne beauftragt. Zielgruppe 14 bis 20: eine echte Herausforderung für das Kreativteam. Allerdings hatte Publicis schon bei verschiedenen Gelegenheiten gezeigt, wie man Jugendliche erfolgreich ansprechen kann. Die Umsetzung führt direkt in die ganz eigene Welt der Teenager: Ihr Zimmer. Also dort, wo sich normalerweise Träume in Form von Filmstar- und Musikstar-Plakaten an den Wänden manifestieren. Die Sujets zeigen nun aber Jugendliche, die Posters von Stars der Wissenschaft aufgehängt haben -- von Marie Curie über Albert Einstein bis zum aktuellen Nobelpreisträger Kurt Wüthrich. Die Posters sehen genauso aus wie die üblichen Bravo-Posters.

So werden mit viel Humor alle Jungs und Mädels angesprochen, die etwas mehr im Kopf haben als nur Britney Spears und George Clooney. All diese Jugendlichen werden aufgefordert, nicht nur im stillen Kämmerlein über wissenschaftliche Fragen nachzudenken, sondern etwas aus ihrem Wissen zu machen. Der erste Schritt dazu ist ein Klick auf http://www.sjf.ch.

Zum Gelingen der kreativen Umsetzung trug auch das Art Buying und die Beratung bei, welche in zähen Verhandlungen die Bildrechte sichern konnten, ohne das Budget der Non-Profit-Stiftung zu belasten. Neben der Agentur dankt Schweizer Jugend forscht auch der APG, welche die Plakatkampagne massgeblich unterstützt.

Verantwortlich bei Schweizer Jugend forscht: Renate Christen (Geschäftsführerin), Maya Lalive d'Epinay (Präsidentin); verantwortlich bei Publicis Zürich: Uwe Schlupp (CD), Daniel Kobi (Art), Albert Matzinger (Text), Seraina Wächter (Grafik), Ines Rimmele, Anna Francke (Art Buying), Christian Siegrist, Margrit Weber, Michelle Läderach (Beratung), Lou Dick (Foto), Felix Schregenberger (Bildbearbeitung).

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