02.12.2003

Ruf Lanz

Präventionskampagne für SuvaLiv

Bitte Skipiste nicht mit Rennstrecke verwechseln.

Die häufigste Unfallursache auf den Skipisten ist laut Suva-Untersuchungen die Selbstüberschätzung. Diese führt zu nicht angepasster Geschwindigkeit und zu mangelnder Rücksichtnahme. Oder etwas weniger vornehm ausgedrückt: zu Raserei.

Deshalb wirbt SuvaLiv auch dieses Jahr mit einem prägnanten Plakatauftritt in den Skiregionen für eine vernünftige Fahrweise. Wie unpassend die Raserei auf den Skipisten ist, wird anhand liebevoll gestickter Winterort-Abzeichen gezeigt, die statt St. Moritz, Zermatt oder Flims die Namen berühmter Formel-1-Rennstrecken tragen.

Zu sehen sind die Plakate direkt am Point of danger: in zahlreichen Skistationen in der ganzen Schweiz. Darüber hinaus hat Ruf Lanz eine Reihe unkonventioneller Werbemittel ausgeheckt. So werden an den Suva-Tempotagen gestickte Stoffabzeichen mit den unpassenden Aufdrucken abgegeben, und auf den Sesselliftbügeln hat man die Botschaft unmittelbar vor der Abfahrt noch einmal vor der Nase. Zudem ist eine amüsante Radiospot-Serie in Vorbereitung.

Verantwortlich bei Suva, Luzern: Susan Huber-Brun, Edith Müller, Urs Schaad; verantwortlich bei Ruf Lanz, Zürich: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Markus Ruf (Text), Danielle Lanz, Isabelle Linsi (Art Direction), Benny Goldstein (Grafik), Salomé Zuest, Marcus Gretener (Beratung), Felix Schregenberger (Bildbearbeitung); Fotografie: Stefan Minder; Produktion Stoffabzeichen: Haug Stickereifabrik AG.

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