31.08.2001

Scholz & Friends Berlin

Unterstützung für Initiative "Deutsche gegen rechte Gewalt"

Grusskarten-Aktion in ganz Deutschland.

Scholz & Friends Berlin unterstützt die Initiative "Deutsche gegen rechte Gewalt" mit provokanten Grusskarten-Motiven. Wer ihn noch nicht kann, lernt den deutschen Gruss ab dem 6. September kennen: per Grusskarten, die in Kneipen, Clubs und Kinos deutscher Grossstädte ausliegen. Dort ist eine Hand abgebildet, zum Hitlergruss gereckt, darüber in altdeutscher Schrift: "Der Deutsche Gruss". In der Mitte der Karte folgt aber: "...und wie man ihn erwidert". Hier sind die Karten vorgestanzt. Knickt man sie am Falz um, bleibt lediglich der Mittelfinger der Hand stehen.

Nach der viel diskutierten – und dieses Jahr in Cannes mit einem Silber-Löwen ausgezeichnete – Kampagne unter dem Motto "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein" will die Initiative "Deutsche gegen rechte Gewalt" unter der Schirmherrschaft von Cem Oezdemir (Bündnis 90/Die Grünen) mit dieser Aktion ein weiteres Mal die Symbole der Rechtsradikalen gegen sie verwenden. Dabei habe man sich bewusst für diese offensive und provokante Grusskarte entschieden, denn die junge Zielgruppe lasse sich besser mit dem bekannten "Mittelfinger" ansprechen, als durch einen erhobenen Zeigefinger, so Uli Geiger von Scholz & Friends Berlin.


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