Das Sujet zeigt eine Comicfigur, die aus einem Fernseher blickt und eine SRG-Fernbedienung sowie Geldmünzen in den Händen hält. Der Slogan lautet: «Linke Gebührenhölle stoppen! SRG 200 Fr. sind genug!».
Peter Keller, stellvertretender Generalsekretär der SVP Schweiz, bestätigt auf Anfrage, dass die Kantonalparteien das Plakat über die nationale Partei bestellen und für die Wildplakatierung nutzen konnten.
Die Stiftung für direkte Demokratie kritisiert das Plakat in einem Blogbeitrag. Daniel Graf bezeichnet die Bildsprache als Polarisierung und Dämonisierung. Er verweist auf die Agentur Goal von Alexander Segert, die bereits frühere SVP-Kampagnen mit umstrittenen Sujets wie schwarzen Schafen oder Minaretten als Raketen gestaltete.
Das offizielle überparteiliche Ja-Komitee zur Halbierungsinitiative setzt hingegen auf eine andere Bildsprache. Deren Plakate zeigen freundliche Gesichter von zufriedenen Personen (persoenlich.com berichtete). SVP-Nationalrat Gregor Rutz erklärte, bei einer Ja-Kampagne gehe es darum, Vertrauen zu schaffen. Provokative Sujets seien ungeeignet, da sie eine Nein-Botschaft transportieren würden.
Eine aktuelle Umfrage zeigt 50 Prozent Ja- und 48 Prozent Nein-Stimmen zur Initiative. Die Abstimmung findet am 8. März statt. (cbe)
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