Die Agentur Beyond Dreams hat für Cowpassion einen vollständig mit generativer KI produzierten Werbefilm entwickelt. Der Verein setzt sich dafür ein, dass Kälber nach der Geburt nicht von ihren Müttern getrennt werden, wie dies in der konventionellen Milchkuhhaltung üblich ist. Im Film ist die Mutter-Kalb-Haltung bereits Standard – eine Kuh zeigt sich darüber allerdings verärgert, heisst es in einer Mitteilung.
Bei der Produktion habe für Beyond Dreams die Entwicklung eines durchgängigen KI-Produktionsworkflows im Zentrum gestanden. Nach Script und Shotplanung seien im Look Development zunächst Charaktere, Bildsprache und die visuelle Welt definiert worden. Anschliessend seien die einzelnen Einstellungen als KI-Stills entstanden, bevor sie mit KI in Bewegtbild übersetzt worden seien.
KI mache heute Geschichten filmisch umsetzbar, die früher an Budget oder Produktionsaufwand gescheitert wären, bemerkt Sven Würgler, Produzent des Films, in der Mitteilung. Genau darin liege eines der spannendsten Potenziale der Technologie.
Michael Ryser, Geschäftsführer und AI-Supervisor bei Beyond Dreams, erklärte, KI-Film sei für die Agentur längst mehr als die Generierung einzelner Shots. Die Herausforderung liege darin, Charaktere, Look und filmische Sprache über einen ganzen Film hinweg kontrollieren zu können.
Die Stimme der Kuh stammt von einer realen Sprecherin, die der Figur Persönlichkeit und komödiantisches Timing verleiht. Der Film bildet den Kern der neuen Sensibilisierungs- und Spendenkampagne von Cowpassion und wird über Social Media, Newsletter und WhatsApp ausgespielt. (pd/spo)
Credits
Verantwortlich bei Cowpassion: Evelyn Scheidegger, Katja Djuric; verantwortlich bei Beyond Dreams: Sven Würgler (Executive Producer), Michael Ryser (Producer und AI-Supervisor), Lars Würgler (Regie) und David Nöthiger (AI Art Director).

