Apple verzichtet auf KI
Eine Vielzahl von Brands setzt auf animierte Tiere in ihren Weihnachtsspots. Der vegetarische Wolf der französischen Supermarktkette Intermarché ist aktuell ein viraler Hit. Kritik gab es hingegen für das Faultier von Coca-Cola. Dabei ist ein Spot besonders hervorzuheben, findet Sören Schröder: «A Critter Carol» von Apple. «Entgegen dem aktuellen Trend setzen das Unternehmen und seine Agentur TBWA\Media Arts Lab nämlich konsequent nicht auf KI. Das Ergebnis: Eine Ausführung vom Feinsten und emotionales Storytelling nah am Produkt. Absolut hervorragend.»
Nostalgische Zeitreise mit Chevrolet
Im Spot «Memory Lane» der Agentur Anomaly für die amerikanische Automarke Chevrolet begleitet man ein älteres Ehepaar, das zu einem Familienfest unterwegs ist. Im Auto erinnern sich die Eltern an das Leben mit ihren heranwachsenden Kindern und all die Momente rund um Weihnachten, wenn sie mit der ganzen Familie im Chevy sassen. «Das ist ein bisschen kitschig, recht amerikanisch und rührt einen ziemlich sicher zu Tränen», so Creative Director Schröder.
Die krumme Tanne findet ein Zuhause
Die Agentur Häppy erzählt für die Bioläden Denns und BioMarkt die Geschichte eines Tannenbaums der krumm gewachsen ist. In der Auswahl an schönen regelmässigen Bäumen ist er ein Ladenhüter – bis ein Mädchen sein Potenzial erkennt. «Die Geschichte der kleinen, schiefen Tanne ist rührend und hat ein überraschendes Happy End», bemerkt Schröder.
Grosse Emotionen im Bonus-Spot
Wenn es um Emotionen geht, darf ein Spot nicht fehlen. Er gehört nämlich zu den meistgefeierten dieser Festtagsaison: Der Weihnachtsfilm der britischen Warenhauskette John Lewis war bereits Teil der Auswahl von Filipa Mauricio, Creative Director am Ulabs im November. Auch bei Sören Schröder hat er gepunktet: «Eine emotionale Botschaft verpackt in einen Film, der richtig ans Herz geht.»
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