Zumbühl weist gegenüber dem Wirtschaftsmagazin Bilanz Meldungen über Stellenabbau und einen schleppenden Geschäftsgang zurück und spricht von einem «unglaublich starken Wachstum» in allen Märkten. Weltweit beschäftigt Bucherer rund 2400 Mitarbeitende in über 100 Boutiquen; rund 40 weitere Renovationen und Neueröffnungen sind geplant, vor allem in Europa und den USA. Neben Uhren will Bucherer künftig auch im Schmucksegment zusätzliche Marken ins Sortiment aufnehmen.
Zur Sorge der Konkurrenz, Rolex könnte über Bucherer Einblick in ihre Geschäftsdaten erhalten, sagt Zumbühl, nach Genf gingen nur hoch aggregierte Zahlen ohne Umsatz- oder Konditionsangaben. Zur neuen Eigentümerin sagt er: «Rolex im Rücken zu haben, war für Bucherer die bestmögliche Nachfolge.» (pd/nil)

