Die Winzer von Champagne VD kämpfen vor der Europäischen Justiz für den Erhalt der Herkunftsbezeichnung ihres Weissweins. Sie haben die angekündigte Beschwerde gegen die Bilateralen Verträge vor dem Justizhof in Luxemburg eingereicht. Das entsprchende Dossier sei mit grosser Sorgfalt und Detailtreue zusammengestellt worden, sagte Komitee-Präsident Albert Banderet. 39 der 43 Weinproduzenten haben sich der Demarche angeschlossen, was 97 Prozent der Rebenfläche für eine eingeforderte Schadensumme von 1.108 Mio. Franken betrifft.
Die bilateralen Verträge untersagen den Waadtländer Winzern die Verwendung der Bezeichung "Champagne, appellation Bonvillars d'origine contrôlée", die ihnen von französischen Winzern streitig gemacht wird. Die am 1. Juni in Kraft getretenen Verträge räumen den Schweizern eine Übergangsfrist von zwei Jahren ein, um ihren Weisswein umzutaufen.

