Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé geniesst unter den Schweizer Spitzenmanagern gemäss einer Studie das grösste Ansehen. Zugleich ist Nestlé der attraktivste Arbeitgeber. Angesehnster Wirtschaftsführer ist Swatch-Chef Nicolas Hayek. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Publitest hervor, die im September und Oktober 2001 im Auftrag des Beratungskonzerns PriceWaterhouseCoopers (PWC) durchgeführt wurde. Befragt wurden rund 250 Schweizer Wirtschaftsführer.
Nestlé mit vielen Trümpfen
Mit seiner globalen Präsenz, seiner Spitzenposition in zahlreichen Märkten, seiner Unternehmensführung und seiner Stabilität schaffte Nestlé (Reputations-Index 257 Punkte) den Sprung auf Rang eins der renommiertesten Schweizer Konzerne. Mit weitem Abstand folgt auf Platz zwei der Basler Pharmakonzern Novartis (161 Punkte). Er überzeugte die Manager mit seiner Wandlungsstärke im Rahmen der Fusion sowie mit seiner soliden Marktstellung, wie es in der Studie weiter heisst. Rang drei nimmt die Grossbank UBS (75 Punkte) ein. Sie besteche durch ihre Internationalität und ihre erfolgreiche Spitzenposition. Auf den weiteren Plätzen folgen die Credit Suisse Group, Roche, Swatch, Migros, Coop, Phonak und ABB.
Hayek vor Corti
Angesehendster Wirtschaftskapitän ist Nicolas Hayek (173 Punkte). Knapp dahinter auf Rang zwei liegt Swissair-Chef Mario Corti (170 Punkte). Corti ist ein gutes Beispiel für den raschen Aufstieg und Fall eines Wirtschaftskapitäns. Nach dem Grounding der Swissair würde Corti wohl auf den hinteren Rängen eingestuft werden, sagte PWC-Sprecherin Claudia Steiger auf Anfrage. In der ersten Jahreshälfte 2001 hatte Cortis Stern noch hell geleuchtet. Auf den weiteren Plätzen der angesehensten Wirtschaftsführer liegen Novartis-Chef Daniel Vasella (110 Punkte), UBS-Chef Marcel Ospel (95 Punkte), Nestlé-Chef Peter Brabeck (70 Punkte) sowie EMS- Chemie-Chef und Nationalrat Christoph Blocher (63 Punkte).
Attraktive Arbeitgeber

