04.09.2025

Dylan

Neue Agentur für Entertainment-Marketing

Gadget Entertainment Group, Nik Hartmann und David Schärer gründen gemeinsam Dylan und wollen Vermarktungspotenziale der Entertainment-Industrie mit «Affective Marketing» erschliessen.
Dylan: Neue Agentur für Entertainment-Marketing
Hatten die Idee für die Agentur Dylan (v.l.): Oliver Rosa (Gadget Entertainment Group), Nik Hartmann (Geschäftsführer) und David Schärer. (Bilder: Jonathan Labusch)

SRF-Moderator und Produzent Nik Hartmann, Kommunikationsexperte David Schärer und die Gadget Entertainment Group haben die Agentur Dylan gegründet. Das Unternehmen positioniert sich an der Schnittstelle zwischen Entertainment und Marketing und reagiert auf ein wachsendes Bedürfnis nach neuen Vermittlungsstrategien in einer fragmentierten und digitalisierten Medienwelt.

«Dylan erschliesst Vermarktungspotenziale der Entertainment-Industrie mit Affective Marketing. Mit ‹Access Emotions› bringen wir dieses Versprechen auf den Nenner», wird Geschäftsführer Nik Hartmann in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert.

«Mit dem Kern des Entertainment dank dem Zugang von Gadget und der strategischen und konzeptionellen Kompetenz sind wir überzeugt davon, das Publikum da anzusprechen, wo es am Empfänglichsten ist», so Mitgründer David Schärer in einem persoenlich.com-Interview.

Offen für alle

Dylan konzentriert sich auf vier Bereiche: Broadcast for Brands mit Content & Channels, Content Creation & Advertising, Affective Marketing mit Expertise & Aktivierung sowie Creative Artists mit Ambassadors & Creative Counsel. Das Angebot steht laut Communiqué allen Branchen offen und beschränkt sich nicht auf Gadget-Veranstaltungen.

«Gerade Live-Erlebnisse verzeichnen Rekordzahlen. Teilweise sind sie zu einem globalen Phänomen geworden. Wir machen unseren Auftraggebenden das Angebot, entlang der ganzen Journey zu Broadcastern zu werden und präsent zu sein, wo das Publikum am empfänglichsten für Botschaften ist», so Hartmann.

Die Agentur Dylan startet mit Kampagnen für Raiffeisen Schweiz, Pro Juventute und die Getränkemarke Oasis (FFB-Group). Zum Team gehören bereits Maude Federspiel als Account Director & Content Lead und Daniel Koch als Copywriter. Michi Frank, ehemaliger CEO der Goldbach Group, sitzt im Advisory Board.

Nik Hartmann war Co-Leiter der Eigenproduktionen von CH Media und verantwortete die Show «Sing meinen Song». David Schärer war Mitgründer von Rod Kommunikation und führt seit Herbst 2024 DS Studio. Gadget Entertainment Group veranstaltet jährlich rund 500 Shows und sechs Festivals für über 600'000 Besucher. (pd/cbe)


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KOMMENTARE

Andreas Gossweiler
05.09.2025 14:05 Uhr
Es wirkt, mit Verlaub, etwas provinziell, wenn man möglichst viele englische Wörter aneinander reiht, um hip und modern wirken zu wollen. Wahre Kosmopoliten brauchen keine Anglizismen. Heute nennt sich jedes Nagelstudio «Nail-Shop», jeder Störkoch macht ein «Pop-up» auf, jedes Brocki nennt sich «Preloved-Vintitsch», jeder Hipster aus dem Muotathal hat seine «Bucket-List», und so weiter. Mir kann das ja egal sein, ich fühle mich dann halt nicht angesprochen. Aber sollte es nicht das Ziel von Kommunikationsfachleuten sein, möglichst viele Leute anzusprechen, so dass sie verstanden werden? Englisch ist ja längst kein "Unique Selling Point" mehr.
Eveline Meier
04.09.2025 22:27 Uhr
Ich habe die Begriffe bestens verstanden. Aber ich gehöre ja auch zur Zielgruppe und fände es befremdlich, wenn das alles übersetzt würde. Da müsste man schon eher bei der Marketingbranche ansetzen, die solche Begriffe verwenden. Nur: Die Welt hört nicht an der Schweizer Grenze auf.
Andreas Gossweiler
04.09.2025 21:54 Uhr
Content, Channels, Advertising, Affective Marketing, Creative Artists, Ambassadors, Creative Counsel, Content Lead, Copywriter. Mir brummt der Schädel vor so vielen Anglizismen, aber ich habe nach der Lektüre des Artikels ehrlich gesagt keine Ahnung, was die Jungs eigentlich machen. Wäre es nicht die Aufgabe von Persoenlich.com, die Anglizismen in deutsche Sprache zu übersetzen und klar verständlich zu schreiben, was hier eigentlich angeboten wird?
Raphael Weber
04.09.2025 17:20 Uhr
Un wie findet das SRF? oder macht da eh schon jeder neben bei was er will?
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