Die «bz» hatte das Interview Anfang Juli angefragt. Die Medienstelle wollte zuerst die Themen wissen, später wurde ein Termin vereinbart. Die Redaktion schickte ihre Fragen vorab, nach eigenen Angaben ausführlicher als üblich.
Am 17. September sagte die Medienstelle ab: Ein Interview in der vorgesehenen Form sei «nicht zielführend». Wesentliche Aspekte beruhten teilweise auf Annahmen, die den tatsächlichen Gegebenheiten nicht entsprächen. Als Beispiel nannte sie den Fokus auf den Schefer-Bericht zu Sexismus und Rassismus im Korps und den darauf folgenden GPK-Bericht. Würgler habe diese Berichte nicht zu verantworten, die Polizei stehe heute an einem ganz anderen Ort. Schriftliche Fragen zu einzelnen Sachverhalten würden geprüft.
Die «bz» betont, jeder Interviewpartner könne seine Antworten gegenlesen und auf einzelne Fragen verzichten. Der publizierte Katalog wäre noch überarbeitet worden. Man habe die Interviewform bewusst gewählt, weil die Zeitung die Polizeiführung in der Vergangenheit wiederholt kritisiert habe. (cbe)
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26.09.2026 11:11 Uhr

