23.09.2025

SRG-Musikradios | Alfred Heer

«Das Sparpotenzial ist äusserst bescheiden»

Der plötzliche Tod von SVP-Nationalrat Alfred Heer sorgt für Betroffenheit – und die SRG stellt Swiss Pop, Swiss Classic und Swiss Jazz erneut zum Verkauf: Im persoenlich.com-Podcast diskutieren Verleger Matthias Ackeret und Redaktionsleiter Christian Beck zwei aktuelle Themen.
SRG-Musikradios | Alfred Heer: «Das Sparpotenzial ist äusserst bescheiden»
Die SRG will ihre Spartensender Swiss Pop, Swiss Classic und Swiss Jazz per Anfang 2027 verkaufen – als Teil des Sparprogramms «Enevant». (Bild: Keystone/Gaëtan Bally)

Die SRG plant einen erneuten Verkauf ihrer Spartensender Swiss Pop, Swiss Classic und Swiss Jazz per Anfang 2027. Dies als Teil des Sparprogramms «Enevant», das bis 2029 270 Millionen Franken einsparen soll (persoenlich.com berichtete). «Das Sparpotenzial ist äusserst bescheiden», erklärt Christian Beck, Redaktionsleiter von persoenlich.com. Die SRG rechne mit einem «tiefen, einstelligen Millionenbetrag». 2020 scheiterte ein Verkauf von Swiss Pop wegen Corona und eingebrochener Werbeeinnahmen.

Schockstarre nach Alfred Heers Tod

Der unerwartete Tod des SVP-Nationalrats Alfred Heer erschütterte die Öffentlichkeit. «Das letzte Mal in Zürich habe ich das erlebt bei Köbi Kuhn», vergleicht Verleger Matthias Ackeret die Betroffenheit. Die Meldung löste breite Medienresonanz aus. Heer war eine widersprüchliche Persönlichkeit: SVP-Politiker und gleichzeitig europäisch orientiert, israelfreundlich und verwurzelt im Zürcher Kreis 4.

Die neuste Podcastfolge wurde am Dienstag in den Redaktionsräumen der persönlich Verlags AG in Zürich-Wiedikon aufgezeichnet. Der persoenlich.com-Podcast erscheint wöchentlich immer am Dienstag und ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcastplattformen – wie Spotify oder Apple Podcast – verfügbar. In Zweierkonstellation diskutiert die Redaktion über aktuelle Themen und Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. (red)


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KOMMENTARE

Ruth Bietenholz
25.09.2025 09:10 Uhr
Ich auch nicht! Egoistisch: Swiss Jazz gehört zu meinem Leben, z.B. in der Küche. Liege seit 3 Wochen im Spital und stelle fest: Swiss Jazz ist nur noch ein Schatten seiner Selbst. Miese Playlist: abgespeckt. Ich will auch keine Listen zusammenstellen, sondern Knopf drücken und losgehts
Paul Dettling
24.09.2025 16:05 Uhr
Habe jetzt nochmals die Hörerzahlen im ersten Semester angeschaut: 850'000 Hörer und Hörerinnen Nettoreichweite schweizweit für Swiss Pop, Classic und Jazz, wenn ich die Tabelle richtig lesen. Und damit potenzielle 850'000 SRG-Unterstützer. Das sind mehr als SRF 2, 4, Virus und Musikwelle zusammen. Und das gibt die SRG für eine lachhafte Einsparung im tiefen einstelligen Millionen-Bereich ab? Kann das irgendjemand nachvollziehen?
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